Historie

Die Burg Wittlage wurde 1309 vom Osnabrücker Bischof Engelbert (II.) von Weihe als Stiftsburg zur Sicherung der östlichen Landesgrenze gegen Ravensberg gebaut. Sie bildete den Kern des etwa ab 1355 gebildeten gleichnamigen Amtes und war Sitz des Amtmannes, später allgemein als Drost bezeichnet. Dieser verwaltete ab 1556 zugleich auch das benachbarte Amt Hunteburg.

Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges war die Burg noch nicht festungsmäßig ausgebaut und hatte keine ständige Besatzung. Sie wurde daher von 1626 bis 1628 durch dänische Truppen besetzt. Erst nachdem 1633 schwedische Truppen die Burg Wittlage besetzt hatten, wurde sie in geringem Umfang zur Festung ausgebaut. Die schwedischen Truppen konnten so bis 1642 drei Eroberungsversuche abweisen und räumten die Festung erst 1650. Von 1651 bis 1652 war die Festung Wittlage durch die bischöflich-osnabrücker Kompanie zu Fuß Pfeffer besetzt, danach diente sie nur noch als Amtssitz des Drosten.

Nach der Annexion des Königreichs Hannover und dem mit ihm verbundenen Fürstentum Osnabrück durch das Königreich Preußen wurden die Gebäude in der ehemaligen Festung zur Unterbringung der Verwaltung des neu gebildeten Kreis Wittlage genutzt.

Quelle: Wikipedia