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Qualifizierte Flüchtlingspaten

15.12.2016 - 20:11

Die Teilnehmerinnen mit Denise Peters (4. von links) und Nils Bollhorn (3. von rechts)

„Wir freuen uns, großes bürgerschaftliches Engagement fördern und unterstützen zu können“, sagte Nils Bollhorn beim Abschluss des Qualifikationskurses Flüchtlingspaten. Als pädagogischer Leiter des Verbunds Sozialer Dienste (VSD) sei es seine Aufgabe, gesellschaftliche Prozesse zu beobachten und gegebenenfalls Bedarfe zu decken. „So viele Menschen, auch hier in der Region, engagieren sich für Flüchtlinge. Diesen Ehrenamtlichen wollten wir eine Qualifikation ermöglichen“, so Bollhorn.

Sechs Montagabende, drei Samstage: insgesamt 33 Stunden haben die sieben Teilnehmerinnen mit Referentin Denise Peters verbracht. „Was ihr geleistet habt und wie ihr euch eingebracht habt, verdient eine besondere Würdigung“, so die Mitarbeiterin aus der VSD-Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) in Ellerbeck. Das Lob kam aus der Runde zurück: „Denise war eine verlässliche Ansprechpartnerin. Mit ihrer Art, ihren Methoden und ihrem Fachwissen war sie das Schmuckstück unserer Runde“, hieß es. Eine andere Teilnehmerin war froh, „dass dieser Kurs stattgefunden hat und dass Leute den Mut gehabt haben, dieses Programm auf die Beine zu stellen“.

In den vergangenen sechs Wochen habe Peters zusammen mit den Gast-Rednerinnen und -Rednern die Teilnehmerinnen ermutigt, neue Blickwinkel einzunehmen. Man habe sich auch untereinander privat kennen und schätzen gelernt. Die gute Gemeinschaft habe ihr Übriges zu einem gelungenen Kurs beigetragen.

Denise Peters war „traurig, dass die harmonische Zeit schon vorbei ist“. Für eine Teilnehmerin aus Atter (Osnabrück) war es der passende Zeitrahmen: „Sechs Wochen sind knackig. Aber so hatte man den vorherigen Termin noch im Kopf und konnte daran anknüpfen.“

Eine Teilnehmerin wünschte allen gute Begegnungen und schlug vor, dass sich die Gruppe in einem Rhythmus von drei Monaten trifft und austauscht. Sie könne sich vorstellen, demnächst gemeinsam mit Flüchtlingen zu kochen. Die Teilnehmerin aus Atter überlegt, Flüchtlinge künftig bei Behördengängen zu begleiten und zu unterstützen.

„Jedes Engagement ist unheimlich wertvoll. Ich hoffe, jede von Ihnen findet das richtige Feld“, sagte Bollhorn zum Abschluss.

Das Land Niedersachsen hat das Projekt aus Mitteln zur Förderung der Teilhabe zugewanderter Menschen und der Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt gefördert.

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