Wir-Gefühl prägt Erlebnistage

07.09.2018 - 09:12

Schmieden war ein Programmpunkt.

Erlebnistage Abenteuer oder: wie aus einer bunt gemischten Gruppe von Individuen innerhalb von fünf Tagen eine harmonische Einheit wird. „Es war eine rundum gelungene Zeit bei tollem Wetter und mit viel Action“, bilanzieren Inka Gohl und Isabel Grüner, die das Bildungsseminar akribisch geplant hatten.

Die Grundidee hinter dem Motto „Auf der Spur“ sei es gewesen, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich selbst und ihrer sozialen, personalen und kommunikativen Kompetenzen bewusst zu werden und diese positiv auszubauen. Die Spurensuche fand aber nicht nur beim Geocaching mit Kubikus rund um das Haus Sonnenwinkel auf dem Essenerberg statt. „Wir haben zum Beispiel über Gefahren im Internet und von Apps gesprochen, aber natürlich auch die Potenziale des World Wide Webs wie Informationsgewinnung und Kontaktpflege entdeckt“, berichten Gohl und Grüner.

Aber auch die eigene Persönlichkeit wurde ausgiebig analysiert. Durch welche Talente und Eigenschaften zeichnen sich die Jugendlichen aus? Woher stammt der eigene Name? Und wie sieht die eigene Zukunft aus? Diesen und weiteren Fragen sind die zehn Teilnehmer auf der Spur gewesen. In vielen Kooperations- und Kommunikationsspielen sollte sie zudem Fähigkeiten wie Teamarbeit und Vertrauen ausbauen. „Der Ausflug in den Hoch- und Niedrigseilgarten hat der Gruppe sehr gefallen. Die Mädchen und Jungen haben anfängliche Ängste überwunden und sind – dank des Zusammenhalts im Team – über sich selbst hinausgewachsen“, freut sich Inka Gohl.

Schmieden war ein Programmpunkt.

Auch das Schmieden, ebenfalls von Games & Ropes organisiert, habe allen viel Spaß gemacht. „Vor allem, dass am Ende eines langen und anstrengenden Nachmittages ein selbst geschmiedetes Messer das Ergebnis war“, erzählt Isabel Grüner.

Das harmonische Miteinander sei keineswegs selbstverständlich gewesen. „Sie kannten sich vorher nur teilweise untereinander, sodass zu Beginn der Erlebnistage eine bunte Gruppe in die Woche startete, auch bedingt durch das Alter von 13 bis 17 Jahren. Doch im Laufe der Tage haben sie sich zu einer gemeinsamen Gruppe entwickelt, die Abende mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten wie Volleyball und Fußball verbracht, und auch die einzelnen Programmpunkte wurden mehr und mehr als eine Einheit erlebt“, sagt Grüner, und Inka Gohl ergänzt: „Es sind auf jeden Fall neue Freundschaften entstanden.“

Dieses Miteinander habe sich auch beim Abschluss am Lagerfeuer mit allen Kindern und Betreuern gezeigt. „Wir haben Stockbrot und Marshmallows über dem Feuer geröstet und in lockerer Atmosphäre gelacht, gespielt und gequatscht“, so Gohl.

Spurensuche im eigenen Leben.

 

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